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ORBETELLO, liegt heute auf der mittleren von drei Landzungen,
welche den Monte Argentario mit dem toskanischen Festland
verbinden.
Die so genannte Lagune von Orbetello ist im Laufe des Mittelalters
durch den Treibsand von den Landzungen sowie Schlamm und
Schutt, den der Fluss Albegna aus den Bergen mitbringt,
teilweise verlandet. Andererseits besteht durch ein Kanalsystem
ein gewisser Austausch mit dem Meerwasser. Durch das Gemisch
von Süß- und Salzwasser ist teilweise eine ähnliche
Landschaft entstanden, wie sie der Fluss Ombrone im Parco
Naturale della Maremma geschaffen hat. Dieser ca. 800 ha
große Teil der nördlichen Lagune (Laguna di Ponente)
ist ein dem WWF unterstehendes Naturschutzgebiet.
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Sehenswürdigkeiten
- Der Dom hat eine gotische Fassade und wurde im späten
14. Jahrhundert auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus
errichtet.
- Entlang der Kaimauern an Ost- und Westseite (Mura di
Levante und Mura di Ponente), in denen noch etruskische
Felsblöcke stecken, lässt sich der Ortskern
außen komplett umrunden. In der Lagune steht eine
historische Windmühle spanischen Ursprungs.
- Flaniermeile mit Cafés und Fischrestaurants,
Geschäften und Verwaltungseinrichtungen ist der Corso
Italia.
- Die spanischen Befestigungsanlagen umfassen Stadttore,
Wehrmauern und ein Pulvermagazin (heute Sitz des Archäologischen
Museums mit Konzentration auf etruskische Fundstücke
aus den lokalen Nekropolen).
- Das WWF-Naturreservat Oasi di Orbetello ist über
Stege zu Aussichtspunkten und Türmen mitten im Schilfrohr
zwischen Dünen, flachen Seen und Wäldchen teilweise
begehbar. Ornithologen entdecken hier seltene Arten (z.B.
Silberreiher und Stelzenläufer).
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